Conversation is King, auch im MaFo-Web – Florian Tress

Seit kurzem hat Florian Tress von ODC ein neues MaFo-Blog. Und gleich die erste fünfteilige Serie “Gute Neujahresvorsätze für das Mafo-Web” ist ein sehr gelungener Überblick über Sinn und Unsinn des Bloggens, über den Einstieg, Tools und Learnings.

In Teil 5 lernen wir,worauf es dann inhaltlich ankommt, und wie man seine Beiträge strukturiert. Also, Themen gibt es genug in der MaFo.

Und 2012 hat auch schon angefangen…

Die Webmaster alter Schule wissen noch: Content ist King! Webseiten, die nur der Form nach für Suchmaschinen optimiert sind, aber inhaltlich nichts zu bieten haben, werden langfristig auch keinen Erfolg haben. Wer also auf seine Webseite Besucher locken möchte, ködert am besten mit interessanten und relavanten Storys.

Dieser Grundsatz ist sicherlich nicht falsch geworden. Heute, im Zeichen von Web 2.0, ist man jedoch noch ein Stück weiter: Conversation is King, content is just something to talk about! Erfolgreiche Seiten ziehen Diskussionen auf sich und sind vor allem als Treffpunkt für die Besucher attraktiv. Das kann man mit eigenem Content erreichen, muss aber nicht: Inhalte sind nur Mittel zum Zweck.

Das hat weitreichende Konsequenzen für die Gestaltung und Pflege der eigenen Seite. Es geht nicht mehr in erster Linie darum, aktuelle Inhalte verfügbar zu machen, sondern vor allem, seine Besucher zu Feedback zu provozieren. Wenn die Leser erst einmal aus der Anonymität getreten und damit ansprechbar geworden sind, wenn eine richtig gute Diskussion in den Kommentaren angelaufen ist, sorgen die Besucher fast selbst für genug Gesprächsstoff. Nebenbei bekommt man als Betreiber einer Webseite die Gelegenheit, mit seinen Besuchern in Austausch zu treten.

Um dorthin zu kommen, sollte das “Futter” für die eigenen Leser der RITE-Regel folgen: Relevant, Interessant, aktuell (Timely) und unterhaltsam (Entertainig) sein. Nur dann kann man sich sicher sein, dass die Leser darüber sprechen möchten. Wenn aber, dann sollte direkt an der entsprechenden Stelle das Angebot für Kommentare bereit stehen, um die Diskussion an sich zu binden und nicht andernorts stattfinden zu lassen.

Genau deshalb kann man sich aber auch umgekehrt fast sicher sein, eine Reaktion zu bekommen, wenn man einen Kommentar unter einen Blogpost setzt oder jemanden auf Twitter erwähnt. Und das erleichtert unheimlich die Kontaktaufnahme: man hat das Thema bereits vorgegeben, spricht über die Sache und kann zunächst einmal ausblenden, wer da mit welchem Hintergrund mit wem das Gespräch sucht. Versuchen Sie das doch einmal bei einem Cold Call! Und dass daraus häufig viel mehr werden kann, belegen exemplarisch die vielen Berichte im Blog der Punktefrau, wie Twitter-Kontakte in die wirkliche Welt reichen.

Ich habe bereits erwähnt, dass Social Media nicht notwendigerweise mit Blogs zu tun hat (auch wenn ich das den ersten und einfachsten Schritt finde). Und so sollen hier natürlich am Ende nicht die vielen Diskussionsmöglichkeiten vergessen werden, die XING, LinkedIn und andere Netzwerke anbieten. Meistens gibt es hier Moderatoren (z.B. Alper Aslan auf XING), die sich mit großem Einsatz dafür einsetzen, dass die Diskussion mit den richtigen Themen und Gesprächsimpulsen attraktiv bleibt. Aber auch hier gilt: das Mafo-Web lebt von der Diskussion, während Content nur ein Anlass ist.

Die Artikel der letzten fünf Tage haben sicherlich nur einen goben Überblick geben können. Und am Ende wird auch jeder seinen eigenen Stil und seine eigenen Strategien finden müssen. Ich hoffe aber, dass ich zumindest die Neugierde steigern konnte und die Hemmschwelle für den Einstieg ins Mafo-Web gesenkt habe. Wir sehen uns hoffentlich bei vielen spannenden Mafo-Diskussionen!

Mitmachen im MaFo-Web, Kosten und Nutzen – von Florian Tress

Seit kurzem hat Florian Tress von ODC ein neues MaFo-Blog. Und gleich die erste fünfteilige Serie “Gute Neujahresvorsätze für das Mafo-Web” ist ein sehr gelungener Überblick über Sinn und Unsinn des Bloggens, über den Einstieg, Tools und Learnings.

Heute wird es inhaltlich, Teil 2 liegt an. Gehaltvoll und mit einer Menge Potenzial zum Nachdenken. Das Richtige für den 2. Weihnachtsfeiertag…

Heute möchte ich einmal offen Bilanz ziehen, und den Aufwand bzw. die Kosten einer Teilnahme im Social Web dem Nutzen daraus gegenüber stellen.

Kosten: Was muss man bereit sein, zu geben?
Den unmittelbaren Zeitaufwand und die entstehenden Kosten kann man bei Social Media vielleicht sogar einmal unter den Tisch fallen lassen: Die Kosten von Social Media sind im Vergleich zu herkömmlichen Kommunikationsmaßnahmen eines Unternehmens zu vernachlässigen. Und beim direkten Zeitaufwand muss man sich höchstens von der Vorstellung punktueller Kampagnen lösen und auf eine kontinuierliche Kommunikation einstellen – sie macht zwar Arbeit, ist als Routine aber vielleicht sogar irgendwann nicht mehr richtig spürbar.

“Routine” ist aber das richtige Stichwort, denn damit bin ich beim eigentlichen Punkt: Ich möchte hier nämlich vor allem auf eine Argumentation eingehen, die ich dem sehr lesenswerten Artikel “Wenn der Kuchen spricht, haben die Krümel Pause” von Kathrin Passig (Merkur 2011/12) entnommen habe und tatsächlich für die größte Schwelle für den Einstieg von Unternehmen in Social Media halte. Kathrin Passig beschreibt den Widerwillen gegen Social Media als Vermeidungsstrategie, etwas am eigenen Verhalten ändern zu müssen:

Die Abneigung gegen eine Beteiligung am Dialog ist kein Ergebnis schlichter Trägheit, sondern hat robuste und teilweise sogar rationale Gründe. Das heißt nicht, dass es schon in Ordnung ist, sich weiterhin die Bettdecke über den Kopf zu ziehen. [...] Vermeidungsverhalten ist selten vollständig irrational, sondern entsteht als Polster um objektiv lästige Lebensbestandteile. Aber wer die Vermeidung dieser unangenehm besetzten Situationen im Berufsleben für eine Lösung hält, der muss auch hinnehmen, dass Kinder lieber im Bett als in der Schule sein wollen. Die Vermeidungsstrategie eignet sich bestenfalls als Übergangslösung, und ihre Tage sind gezählt. (1141)

Und diese Änderung des eigenen Verhaltens ist realistischerweise zu erwarten. Sie hat etwas damit zu tun, dass man sich im Social Web gegenseitig besser wahrnimmt. Man kann andere Teilnehmer leichter beobachten und von ihnen lernen, man ist aber auch selbst stärker beobacht- und ansprechbar. Das führt mitunter zur unangenehmen Erkenntnis, dass man selbst auch nur mit Wasser kocht, und Andere manchmal vielleicht sogar schon weiter sind. Das eigene Selbstbild wird angegriffen, Lernprozesse angestoßen – all das ist mit “Mühe und Unbehagen” verbunden. Gleichwohl liegt darin aber auch die einzigartige Chance, besser zu werden!

Dabei ist es kurzfristig gesehen vielleicht sogar rational, Social Media zu vermeiden: Wer sich gar nicht erst auf einen öffentlichen Dialog einlässt, kann das Selbstbild und die eigenen Denk- und Arbeitsweisen leicht aufrechterhalten. Es werden auch keine Hinweise an einen herangetragen, wie man die eigene Arbeit besser machen kann – Hinweise, denen man nachgehen müsste und die deshalb Arbeit verursachen würden. All das vermeidet aber eben nur, sich auf etwas einzulassen, was für Unternehmen eigentlich ziemlich notwendig ist: die kontinuierliche Arbeit an sich selbst.

Um es also kurz zu machen: Der direkte Aufwand einer Teilnahme im Mafo-Web ist relativ gering. Die Teilnahme mag aber als Nebenwirkung so manche Veränderung anstoßen, die im ersten Moment unangenehm und vielleicht sogar mit Kosten verbunden ist. Gleichzeitig sind solche Veränderungen eine nachhaltige Investition in die Zukunft. Je länger man diese Investition hinauszögert, desto größer wird vielleicht der eigene Veränderungsbedarf und desto größer wird der Wettbewerbsvorsprung derer, die sich frühzeitig darauf eingelassen haben. Vermeidungsstrategien sind eben nur eine Übergangslösung.

Nutzen: Was kann ich mir erwarten?
Damit ist man beim Nutzen angelangt: das Social Web kann positive Impulse für Veränderungen im Unternehmen liefern, es ist eine nachhaltige Investition in die Unternehmenszukunft. Das hört sich zugegebenermaßen nach hohlem Marketing-Sprech an, ist aber (zumindest nach meiner Erfahrung) alles andere als eine leere Phrase.

Surveytainment und Gaming zum Beispiel werden in der Fachpresse noch gar nicht richtig diskutiert und auch erst jetzt einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Im MaFo-Web tauchen diese Themen dagegen schon seit mindestens drei Jahren auf. Wer also eine Idee von den Branchentrends bekommen möchte, sollte unbedingt das Geschehen im Netz verfolgen. Bei Unklarheiten oder Zweifeln wird der jeweilige Urheber einer These gerne Rede und Antwort stehen; das ist gängige Dialogkultur im Social Web. Auf diese Weise kann man aber in jedem Fall ein Gespür für Themen bekommen, sich frühzeitig auf neue Entwicklungen einstellen und ganz nebenbei eine Menge neuer Dinge lernen.

Aber auch in der Außenwirkung ist die Teilnahme am MaFo-Web nicht zu unterschätzen. Letztlich ist Social Web ja nur ein Sammelbegriff für eine Vielzahl neuer Kommunikationswege, die genutzt werden können. Hier sind vor allem zwei Vorteile zu nennen:

  • Drei Fliegen mit einer Klappe: In einem früheren Beitrag habe ich einmal beschrieben, wie das Mafo-Web als einzige Kommunikationsform gleichzeitig die drei grundlegenden Anforderungen an erfolgreiche Unternehmenskommunikation einlösen kann: (1) kontinuierlich, (2) öffentlichkeitswirksam und (3) in Dialogform. Besser kann man eigentlich nicht kommunizieren.
  • Reichweite: Die Reichweite im Internet ist grundsätzlich unbegrenzt. Social Media kann ein Multiplikator für die eigene Nachricht sein und Menschen erreichen, die man selbst gar nicht bedacht hätte. Sie drehen häufig auch die gewohnten Kommunikationsmuster um: nicht der Sender sendet mehr seine Nachricht zum Empfänger, sondern der Sender stellt sie zur Verfügung und interessierte Empfänger holen sie selbständig ab. Damit hat man ein größeres Publikum und trotzdem weniger Probleme bei der Zustellbarkeit seiner Nachrichten.

Fazit
Auch wenn ich hier immer von Unternehmen spreche, sind die direkten Kosten auch für Einzelpersonen ohne weiteres tragbar. So ist es bezeichnend, dass hinter dem wohl erfolgreichsten Twitter-Account (@OliTab) und dem vermutlich meistgelesensten Blog (olympiamilano) des deutschsprachigen MaFo-Webs Einzelpersonen stehen. Kosten entstehen also bestenfalls als Nebenwirkung, indem Social Media Lernprozesse und überfällige Veränderungen der eigenen Gewohnheiten anstößt. Dazu muss man bereit sein.

Auf der Nutzenseite stehen neues Wissen und näher am Geschehen in der Branche zu sein. Diesen Nutzen ziehen sogar Teilnehmer, die nur wenig in die Öffentlichkeit drängen wollen. Zusätzlich kann Social Media aber auch dabei helfen, die Kommunikation und den fachlichen Austausch vollwertiger zu machen und dabei gleichzeitig die eigene Reichweite erhöhen. Auf diese Weise haben Unternehmen eine interessante Möglichkeit, sich auf dem Markt zu profilieren.

Ob hier die Kosten oder doch eher der Nutzen überwiegt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Nicht jeder ist bereit, sich selbst zu verändern (Never Change A Winning Team!), oder in der Öffentlichkeit sichtbar zu werden. Ich hoffe aber, dass es mir gelungen ist, eine ausgewogene Bilanz zu ziehen…

Live from TMRE: Day 3 – what a day wth Intel, Disney, YouTube and Microsoft BING (and CIA)…

Could there be another fourth TMRE day ? Should there be one? Hmm, I think we all have to go back to work and do interesting research stuff and thinking.

But I will bring a lot of interesting thoughts back with me to Germany. I saw a lot of interesting sessions and talked to a lot of interesting people (some which I only knew from Twitter). But before I’ll have to leave I would like to share my thoughts on this third day of TMRE.

I started the day with the two keynotes, “Why Bad Behaviour Is Good Politics by Bruce Bueno”.
He started with some interesting sentences:

“Earthquakes are deadlier in Iran or China than Chile, Honduras or Italy”
“All of the world’s top universities are in democracies”
“Iraq exported baby formula and food in the 90s while over 500.000 of its children died needlessly from malnutrition and disease”

Then another quiz:
You want job security? Huge income? The need to do want you want? Everyone should praise you? Looking for perfect job privacy balance? Become a dictator! :-)

Bruce drilled it down to five rules, applicable for all organizations (families, charities, companies etc.)

1. To be a successful dictator rely only on as few people as possible, only use a small coalition of supporters

2. Get a small “coalition” of people and drawn them from a large pool of people, the larger the better. It is important that they know that they can be are easily replaced.

3. Tax max! Get out of customers as much as possible.

4. Pay your coalition just enough so they don’t think to switch to the other side. But don’t pay more than that.  If you pay them too much, they are able to gain wealth and spend the money and at the end fights you.

5. Don’t waste money on improving the lives of the people you rule. They aren’t important because you don’t benefit from them at all

Very charismatic speech, but I didn’t really get the connection to market research, promise to think harder :-)

The second one was Jeremy Gutsche, founder of Trendhunter.com, again a very engaging presentation. You could see that he is a “man for the stage”.

He was all about two different trends in recent times:

1. The supremacy of culture

2. The tragic return of gut instinct (which we don’t like that much ;-) )

He pointed out that market research used to be driven by product. But that isn’t hitting the nail anymore. It’s about experience. Most of the companies sell products, but consumers buy experiences (see Harley Davidson).

So, to his point of view, we are hunting for the cool stuff, because cool stuff is unique, cutting edge, viral, the next big thing… So you’ll have to create a culture!

Great case study about littering. See the answer from the research and the execution from ad agency and goolge for “Don’t mess with Texas”. Here is the link 

Most important notes for me: Create a connection to the research! Or connect the research to an experience!

Then I went to some cool sessions. YouTube, Disney, BING, Intel…
Good stuff:

Sundar Doraj-Raj from Google showed how to measure the impact of advertising. They have instream ads, overlays, banner / rich media and promoted videos (yes, they belong to google)

And YouTube is incredibly growing. 3 billion views a day, 48 hours of videos uploaded every day… Why is this important? It is, because they earn money with this. 2 billion monetized views every week.

So they did some experimental designs and found out that instream ads (those that are running prior to the video you choose) are most disturbing the users. Not surprising at all, because they stop you from doing what you want. This is getting slightly better when the instream ad is skippable, but this kind of advertising remains one of the most critical issues in terms of usage and visiting YouTube.  But be sure they will react on this.

I also heard some inspiring words about culture in a creative organization from Yoni Karpfen, Consumer Research Club Penguin (Disney). It was very impressive to see how children aged 6 to 12 deal with daily politics in a playful way (like 9/11, breast cancer day or Japan tragedy).

But this kind of product need perpetual creative development and the question is how to do this and what to develop next? Yoni led us through their research process which delivers a highly creative experience. They listen to the players, live and breathe the experience. And they have a huge community support team which is connected to the users anytime.

They are trying to make research free or cheap instead of expensive, fast instead of slow, friendly instead of controversial, trustworthy instead of questionable, tailored to the audience instead of complicated and cool & fun instead of boring. And of course they have to in order to fuel the creative network and their core business…

How? Inspiration meets information, creative has to be compatible to operational. Empathy is the key, and that itself refers to culture. 

Microsoft / Bing is measuring social network conversation and WoM to understand how Gen Y is talking about their brand to get more emotional connection insights of Generation Y. They better do, because 10.1% of Gen Y visits MSN.com on a monthly basis. So MSN and Bing’s target for 2011 has been Gen Y for all their media spend & targeting. It is a little bit confusing, because Lise Nicole Brende told us that the Bing research team mainly consists of Gen X researchers. So how can Gen X researchers deep dive into the habits and rituals of Gen Y (but this is another story…).

They moved their attention towards so called Connected Socialiszers (Facebook centric) which produce 47% of all BING searches. In former time they focused on Information Seekers (responsible for 20% of BING searches).

We heard a lot about Gen Y then, taken from the Cassandra Report, and how BING tries to adopt these findings. They constantly try to get in touch with this optimistic, control demanding, group oriented and sometimes overwhelmed and stressed Gen Y. One of the key assets BING has is Gen Y trend seeker panel, providing feedback to them, a very interesting and valuable source.

Last but not least I attended the session by Intel about Experience Driven Innovation. It was again very interesting and presented on a high level.  Tony Salvador was pointing out that Intel is looking for long term evolution trends to use for corporate development. He said that experience that is based on data is future. It delivers new ways of business, new way of making money, new ways of interacting. And he left us with 5 take aways:

- Exchange drives markets
- Many markets are comprised of people
- People have values and they seek value
- Organized complexity is right there
- Cultural values in Flux drive Expertise

I have to say good-bye for now. See you later! Don’t forget to follow me on twitter @olympiamilano :-)

Btw, for more check out the gorgeous twitter hashtag #TMRE

End of the rise of social media? What about social media research?

Social media is still on the rise. Large networks, especially Facebook, increase not only their reach, most users use the site also more intense the longer they are members. These are findings from a recent research report by Gartner. But the report shows more: 

Gartner surveyed 6.295 people aged 13-74 in eleven different marketsbetween December 2010 and January 2011 .37 percent of respondents - most of them from young target groups - stated that they use their favorite social network more intense than at the beginning of their membership.

However, in some markets there seems to be an end of the rise of social media usage among consumers. Nevertheless, 24 percent said that the intensity of usage has decreased.

The markets where the users are more engaged with social media include, among others, South Korea and Italy, while the users in Brazil and Russia are tending to be less on the social web. The most important argument for reduced use: data protection and privacy.

What does this mean for Social Media Research? 

The same as for Social Media Marketing. That’s easy enough…

It isn’t enough to have a survey or even a poll on Facebook. That’s not how it works. We need innovation, we need inspiration. And we need to know the users of social networks annd their behaviour before we can survey than. Actuality is king as well keeping the attention high in order to use the very short attetion span in social networks. Tht btw is to my point of view one of the omst important reasons why gamification is more than a buzzword in recent times. 

So let’s get creative, and start by attending The Market Research Event 2011 in Florida, hosted by IIRUSA

Research Inspiration Run in Belgien

Im Vorfeld des Research Inspiration Runs wurde schon einiges bekannt und das “Line Up” war viel versprechend. Von uns hat es leider keiner nach Belgien geschafft, aber auf BAQMaR gibt es einen tollen Beitrag von Elias Veris. Viel Spaß beim Lesen!

The market researcher of the future

The answer on the question above could be found, albeit between the lines, in the Research Inspiration Run, a joint event by BAQMAR and FEBELMAR. Below, you will find the 6 core competencies of the market researcher of the future, like I experienced them at this fine event.

The market researcher of the future is lightning-fast. That is what the format of the Research Inspiration Run taught me. 10 presentations, 10 slides, 5 minutes. Zoefff, and it’s over!
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The market researcher of the future is relevant. Jo Caudron, coining the term “relevance marketing” put the marketer back with his feet on the ground: don’t go tossing messages towards your consumer, but be there with a message when consumers have a need. Proxies for relevance can be location (Foursquare, Gowalla, Feest.je anyone?) and time of the day for instance. Maybe the researcher of tomorrow needs to focus his researching efforts on finding the sweet spots of relevance, and provide marketers with possibilities to become more relevant towards their consumers. And maybe the market researcher of the future will as such become more relevant himself? Because, in the words of Bart Baesens, data mining models should do more than only perform well in the statistical sense… They should be relevant! They should focus on giving valuable insights once again, something to guide decisions. Market researchers should focus on finding “the one number that needs to go up”, dixit Gerd Callewaert. When there is no correlation between metrics like for instance ad recall and actual purchase, who gives a damn?

The market researcher of the future is a careful data cruncher. As Dirk Milbou said, data is the new oil… And we need Light Sweet Crude oil in order to get the engine running! When simple models generally perform well, the largest increase in performance comes from data quality. On the other hand, when data is oil, privacy is its currency. In an era of free flowing information, privacy is an issue that will always be at the back of the people’s minds… And thus it should be at the front of the market researchers’ mind!

The market researcher of the future is in touch with the new generation. There is a lost generation of marketers, like Nicole Berx said, who urgently need to get in touch with all new marketing tools that are available. Benoît Vancauwenberghe & Steffen Vander Mynsbrugge understood this, and took it quite literally. They promoted the idea that sometimes, you have to give a bunch of youngsters the opportunity to reinvent your profession. In their case, that’s advertising, but why not market research too? Personally, I’m convinced that there are youngsters out there that are skilled enough to run market research projects in a whole new fashion. Let’s get in touch with them!

The market researcher of the future provides experiences. Experience marketing is not only applicable to coffee, like Joke Van Der Heyden illustrated. Also market researchers need to give their consumers, (the marketer) an experience, in order to get their message across. Percentages won’t do, stories will. Furthermore, when we ask questions to our participants, why can’t we find ways to gift-wrap it like an experience? There must be better ways to ask questions than 5-point likert scales, people!

Last but not least, the market researcher of the future is a visionary. Someone who dares to predict what is coming, who looks at what is coming tomorrow to be inspired in his work today, as Timothy Desmet put it. Someone who can fearlessly state that he knows what the digital natives are up to, like Brice Blévennec. In the end, it comes down to one thing for the market researcher of the future: he’ll have to find an answer to the question that Niels Schillewaert answered for himself:

“What would I do if I would run the market research industry? “

BAQMaR sagt: “Let’s make our industry COOL again!” Finde ich auch!

Und dafür hat Tom auf der Seite des BAQMaR eine schöne Videozusammenstellung der aus seiner Sicht wichtigsten Trends oder besser gesagt Herausforderungen an die Branche zur Diskussion gestellt.

Hier sind seine Fragen / Thesen:

1. How can we as marketing researchers help brands to reach ‘brand excellence’ and to stand out? And how do researchers need to adapt their toolbox to dig for the brand’s gold?
2. What parts of market research/data mining can be automated? And when is an external consultant/researcher needed within a company?
3. How are we going to gain the skills to become real consultants?
4. Is there a manner to bring insights to the board room in a COOL and more impactful way?
5. How could we attract bright and talented graduates to come and work in our industry? How could we make our industry more COOL to work in?
6. How will involving customer feedback on an ongoing basis change the way we do our job? (research communities, social media monitoring, … = constant feedback loops)
7. Will the 2 (MARKET RESEARCH VS. MARKETING) merge in the near future? Or is there a need for a clear separation?
8. What about privacy on the net? Is it ethic to scrape whatever we want/like?
9. How can we embed ‘data mining’ into customer insights departments? How to better fuse it with other research data in order to generate better insights?
10. What will the future bring? What to bet on and what not?

Fast schon “natürlich” gibt es zu jedem der Thesen eine Diskussion auf LinkedIn. Ich habe mir zu drei von den Herausforderungen Gedanken gemacht und kommentiert (hier, hier und hier…)

Ich finde manche Themen sehr interessant und für die gesamte Branche von entscheidender Wichtigkeit.
Und ich sehe, dass durch solche Beiträge die Diskussionen langsam in Gang kommen.

Ja, langsam. Aber das hat Gründe.

Und die Gründe haben wir hier im FOYER im Rahmen unseres Researchs für unsere Postersession auf der GOR 10 erforscht. Sehr interessant, kann ich schon sagen, aber dazu demnächst mehr hier.

Was sagt Ihr zu den Challenges aus Belgien? Welche These besonders wichtig, welche ist vielleicht auch Quatsch? Welche fehlen?
Wie gefällt Euch die “ethnografische” Anmutung der Aufbereitung?

Kommentare erwünscht und Austausch garantiert….

Marktforscher mit Meinung?

So, jetzt ist es schon Februar, das bedeutet, einer von zwölf Monaten aus 2010 ist dahin und Geschichte.

Das Jahr ist ja mit einer ganzen Reihe von Übersichten zu Trends und Zukunftsszenarien für die Marktforschung gestartet. Ohne jetzt hier die einzelnen Links zu posten, es war viel Interessantes dabei, aber einiges ist auch eben in diesem ersten Jahreszwölftel auch schon überholt. Egal, was ich eigentlich hier posten wollte ist einer meiner Lieblingsbeiträge aus 2009. Ein bisschen anachronistisch vielleicht, gerade für so ein schnelllebiges Medium. Aber das mag man mir nachsehen.

Alison Macleod hat auf ihrem tollen Blog im Oktober 2009 eine interessante Diskussion angestoßen, in der es im Großen und Ganzen um den schlechten Stellenwert geht, den Marktforschung in Unternehmen hat. Ebenso interessant sind die Kommentare. Vor allem der sehr lustige Kommentar von einem Guy am 16.10.09 ist eine Leseempfehlung, irgendwie tragisch-komisch.

Jeder Punkt für sich ist ein Argument für Verbesserungen im Hinblick auf Qualität. Jeder Punkt gibt solchen Anstrengungen wie dem FOYER, dem BAQMaR oder der Research Liberation Front eine Berechtigung.

Ich mag übrigens den Punkt i) von diesem Guy am liebsten. Und Ihr?

Fresh Talent

Unter diesem Titel gibt es derzeit bei brainjuicer einen sehr schönen Videozusammenschnitt vom ESOMAR Kongress 09 zu sehen.

Esomar_kongressIn diesem Video geben eine Reihe von internationalen Kolleginnen und Kollege ihre Meinung zu dem Thema wider, welche Möglichkeiten und Herausforderungen derzeit bestehen neue Talente an Marktforschung und ihre benachbarten Disziplinen heranzuführen.
Das sind zum Teil sehr interessante Einblicke, aus denen man zwischen den Zeilen sehr genau erkennen kann, wo auch international der Schuh so ein bisschen drückt.

Mein Lieblingskommentar dazu kommt von Laurence Gold, der zu bedenken gibt, dass bereits in der Lehre von Marktforschung und in der Vermittlung sowie Anwendung ihrer Ergebnisse Verbesserungspotentiale zu erkennen sind. Ich frage mich nur, welche Schauspieler oder Regisseur wäre denn bereit hier mal einzuspringen?

Und ich frage mich natürlich auch, wie Ihr das Thema bewertet. Welche Anforderungen seht Ihr, um den Kampf um die „fresh talents“ erfolgreich zu bestreiten? Welche Möglichkeiten gibt es und welche Erfahrungen habt Ihr (z.B. im Rahmen von Lehraufträgen oder anderen Veranstaltungen)? Oder denkt Ihr, das ist gar nicht so schlimm und das derzeitige Modell ist zukunftsfähig?

Ich bin sehr neugierig…