Manchmal reichen auch 5 Zeichen…
#gmrx
Auf 2012!
Allen ein schönes Fest und ein bisschen quality time mit der Familie und den Freunden. Bis dann…
Manchmal reichen auch 5 Zeichen…
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Auf 2012!
Allen ein schönes Fest und ein bisschen quality time mit der Familie und den Freunden. Bis dann…
Endlich mal eine sehr gute Kolumne auf marktforschung.de, noch besser als die anderen.
Der Umgang mit Social Media und Social Media Marketing durch die Marktforschung war (wieder mal) das Thema. Und ich glaube, die Kolumne sollte Mut machen, indem sie Angst vor allzu großer Veränderung nimmt.
Aber eine Sache habe ich auch nach mehrmaligem Lesen nicht ganz verstanden:
Wie kommt dieser Turn der Argumente zustande von einer m.E. richtigen Situationsbeschreibung (Ich mag den Ausdruck „erstaunlich konservative Ader“) zu diesem Push einer „Alles wird gut“ bzw. „Alles ist nicht so schlimm“-Stimmung? Wer kann mir auf die Sprünge helfen?
Vielleicht bleibt mehr gleich in unserem täglichen Arbeiten, unseren Methoden und Herangehenweisen als sich daran ändert, kann sein, wer weiß das schon.
Aber dass sich etwas ändern muss, liegt m.E. auf der Hand. Können wir die vom Oliver aufgenommene Frage „Wer, wenn nicht wir?“ wirklich so selbstbewusst beantworten? Und kommen unsere Kunden und Auftraggeber zu der gleichen Antwort auf diese Frage wie wir?
Meine Antwort ist: Nicht unbedingt!
Was ich schon Ende 2009 gesagt habe, glaube ich immer noch. Das Thema Social Media ist technologisch und methodisch eine Herausforderung an uns, keine Frage.
Aber es ist auch und vielmehr eine Herausforderung an die Positionierung der Branche. Denn durch Social Media wird deutlich, dass diese nicht mehr stark genug ist, nicht mehr bei allen unseren Kunden, nicht bei uns selber (warum braucht es sonst diese „Weckruf-Beruhigungs-Kolumne“) und schon gar nicht bei unseren alten und neuen Konkurrenten aus Beratung und Marketing.
Ja, wir sind alle „Versteher“, die Oliver aufzählt, alles richtig (mal besser, mal schlechter).
Aber sind wir auch „Markteting-Versteher“, wenn Marketing kein Bestandteil unserer Ausbildung ist? Und reicht „Verstehen“ überhaupt aus heutzutage? Und was ist mit Unterstützung bei der Umsetzung? Sind wir auch „Umsetzer-Versteher“? Und wenn nein, warum eigentlich nicht? Oder sind wir „Konkurrenz-Versteher“? Wir sagen unseren Kunden alles Mögliche über ihre Märkte, aber mit der Definition und Beobachtung unsere eigene Kategorie tun wir uns so schwer.
“Zukunft braucht Herkunft”, das gefällt mir gut, von mir aus gerne.
Aber das Festhalten an der Herkunft darf nicht bedeuten, dass wir versuchen alle herkömmlichen Modelle, Methoden und Ansprüche den neuen Herausforderungen überzustülpen. Denn das wird nicht funktionieren. Albert Einstein war es, der gesagt hat: “The definition of insanity is doing the same thing over and over again and expecting different results”
Interessant auch, dass „das Wort“, also die Kolumne weiter getragen wird, auch über eben die Social Media Kanäle. Also Augen auf: wir tun es auch, wie so viele andere. Social Media bestimmt auch unsere Interaktion mit.
Daher würde ich es eher – frei nach Frank Zappa – so beschreiben: „Market Research isn’t dead. It just smells funny.”
Ist jetzt schon ein bisschen älter und die einzelnen Zahlen spielen auch keine große Rolle (außer natürlich der Anteil der 3-jährigen Twitternutzer…).
Aber es ist eine sehr schöne Darreichung der Informationen.
Na gut, ein Hinweis vielleicht doch: Laut den Zahlen haben ca. 80% der Twitternutzer maximal 9 Updates getweetet… Und ca. 65% der Nutzer haben weniger als 5 Follower.
Und spätestens jetzt würde mich doch interessieren, woher die Daten genau kommen, und wer die zusätzlichen Mekrmale bei wem erhoben hat…
Dank des neuen Newsletters der planung&analyse bin ich heute auf die Meldung zu der Untersuchung von x-ray aus der Commarco gestoßen.

Drei Dinge nehme ich mit…
Es scheint ja wirklich so zu sein, dass zunehmend (mobiles) Internet und TV parallel genutzt wird. Und dass sich sozusagen die Runde derjenigen, die sich über die dargebotenen Inhalte austauschen auf den Bereich Online erweitert.
Der Blick auf die Sentinent-Analyse zeigt ein relativ ausgeglichenes Bild zwischen den positiven und den negativen Tweets. Es ist also nicht so, dass Twitter zum hemmungslosen Bashing genutzt wird, und auch ist es nicht so, dass nur die Fans hier vertreten sind und “pushen”.
Und dann zeigt sich, dass Twitter echt noch ein nieschiges Ding ist. 654 Tweets bei 6,85 Millionen Zuschauern? Selbst die beste Ratio von 1011 Tweets bei 3,77 Millionen Zuschauern (allerdings auch bei der längsten Sendezeit) zeigt, wie homöopatisch hier die Twitterdosis ist…
Die ganze Präsentation gibt es hier:
Was kann die Rolle von Twitter in der Marktforschung sein? Die internationalen Kollegen und Kolleginnen legen vor…
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