BAQMaR sagt: “Let’s make our industry COOL again!” Finde ich auch!

Und dafür hat Tom auf der Seite des BAQMaR eine schöne Videozusammenstellung der aus seiner Sicht wichtigsten Trends oder besser gesagt Herausforderungen an die Branche zur Diskussion gestellt.

Hier sind seine Fragen / Thesen:

1. How can we as marketing researchers help brands to reach ‘brand excellence’ and to stand out? And how do researchers need to adapt their toolbox to dig for the brand’s gold?
2. What parts of market research/data mining can be automated? And when is an external consultant/researcher needed within a company?
3. How are we going to gain the skills to become real consultants?
4. Is there a manner to bring insights to the board room in a COOL and more impactful way?
5. How could we attract bright and talented graduates to come and work in our industry? How could we make our industry more COOL to work in?
6. How will involving customer feedback on an ongoing basis change the way we do our job? (research communities, social media monitoring, … = constant feedback loops)
7. Will the 2 (MARKET RESEARCH VS. MARKETING) merge in the near future? Or is there a need for a clear separation?
8. What about privacy on the net? Is it ethic to scrape whatever we want/like?
9. How can we embed ‘data mining’ into customer insights departments? How to better fuse it with other research data in order to generate better insights?
10. What will the future bring? What to bet on and what not?

Fast schon “natürlich” gibt es zu jedem der Thesen eine Diskussion auf LinkedIn. Ich habe mir zu drei von den Herausforderungen Gedanken gemacht und kommentiert (hier, hier und hier…)

Ich finde manche Themen sehr interessant und für die gesamte Branche von entscheidender Wichtigkeit.
Und ich sehe, dass durch solche Beiträge die Diskussionen langsam in Gang kommen.

Ja, langsam. Aber das hat Gründe.

Und die Gründe haben wir hier im FOYER im Rahmen unseres Researchs für unsere Postersession auf der GOR 10 erforscht. Sehr interessant, kann ich schon sagen, aber dazu demnächst mehr hier.

Was sagt Ihr zu den Challenges aus Belgien? Welche These besonders wichtig, welche ist vielleicht auch Quatsch? Welche fehlen?
Wie gefällt Euch die “ethnografische” Anmutung der Aufbereitung?

Kommentare erwünscht und Austausch garantiert….

Twitter und Fernsehen

Dank des neuen Newsletters der planung&analyse bin ich heute auf die Meldung zu der Untersuchung von x-ray aus der Commarco gestoßen.

Drei Dinge nehme ich mit…

Es scheint ja wirklich so zu sein, dass zunehmend (mobiles) Internet und TV parallel genutzt wird. Und dass sich sozusagen die Runde derjenigen, die sich über die dargebotenen Inhalte austauschen auf den Bereich Online erweitert.

Der Blick auf die Sentinent-Analyse zeigt ein relativ ausgeglichenes Bild zwischen den positiven und den negativen Tweets. Es ist also nicht so, dass Twitter zum hemmungslosen Bashing genutzt wird, und auch ist es nicht so, dass nur die Fans hier vertreten sind und “pushen”.

Und dann zeigt sich, dass Twitter echt noch ein nieschiges Ding ist. 654 Tweets bei 6,85 Millionen Zuschauern? Selbst die beste Ratio von 1011 Tweets bei 3,77 Millionen Zuschauern (allerdings auch bei der längsten Sendezeit) zeigt, wie homöopatisch hier die Twitterdosis ist…

Die ganze Präsentation gibt es hier:

Marcell D’Avis – Ein MaFo-Thema wird Testimonial

Es wurde ja hier und da schon viel über die aktuelle Kampagne von 1&1 geschrieben. Wie bei jeder Kampagne wird es so sein, dass sie einigen gefällt und einigen nicht gefällt, normal.

Was ich interessant finde ist, dass ein aus meiner Perspektive stark durch MaFO beforschtes Thema nun endlich den Einzug in eine Kampagne erhält, sogar mehrstufig. Und das ist mehr, als das übliche „Tests mit 232 Frauen haben gezeigt, dass 80% das Produkt weiterempfehlen würden“, Schriftgröße 7, Einblenddauer 5 Sekunden.

Ich bin gespannt, wie sich die Kampagne entwickelt und vor allem wie sie ankommt. Ich habe da zwar keine Aktien drin, könnte mir aber vorstellen, dass eine so prominente Rolle der Kundenzufriedenheit bei der Kampagnen- ja wahrscheinlich sogar bei der Markenpositionierung, in Zeiten eines ungeregelten, offenen Feedbacks via Social Media Probleme bereiten kann.

Mutig finde ich das auf jeden Fall…